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Global Water Dances 2015

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Ich habe dieses Jahr an den Global Water Dances teilgenommen. Sie fanden am 20.06 am Spreeufer vor dem Berliner Hauptbahnhof statt. Die nächste Performance findet im Juni 2017 statt. Global Water Dances ist eine Tanzperformance über den Umgang mit der Ressource Wasser. Die ca. 30 Tänzer/innen setzen sich nicht nur z.B. mit Fragen über die Privatisierung von Wasser, die Verschmutzung der Meere, sondern erforschen auch die Qualitäten des Element Wassers selbst. Organisiert und choreografiert werden sie von Eva Blaschke, Heike Kuhlmann, Sibylle Günther, musikalisch vom Komponisten Henry Mex und der Percussionband Drum Kitchen Berlin. Die Performances fanden an diesem Tag weltweit an fast 80 verschiedenen Orten statt. www.globalwaterdances.de                 Foto: René Ritschel Über eine finanzielle Unterstützung in Form von Spenden freuen wir uns: www.betterplace.de/p26921

Über dieses Blog: Was haben Musik, Tanz und Informatik gemeinsam?

Nach fast zwei Jahren ist es an der Zeit, ein wenig über die Motivation zu diesem Blog zu schreiben. Die ursprüngliche Idee war, Gemeinsamkeiten die zwischen Musik, Tanz und Informatik bestehen, herauszuarbeiten und in diesem Blog zu teilen. Gemeinsamkeiten zwischen Musik und Tanz zu finden, fällt sicher nicht schwer. Aber warum gerade Informatik? Einer der Gründe hat einen persönlichen Ursprung. Beruflich bin ich als Softwareentwickler oft am Schreibtisch. Das stundenlange Ausharren in einem sehr eingeengten Raum mit einer Bewegungsfreiheit, die schon fast an der Grenze ihrer Messbarkeit liegt, ist nur ertragbar, wenn es mit regelmäßigen Pausen durch Bewegungen ausgefüllt wird. Kleine Tanzschritte oder vielleicht ein Teil einer Choreografie die gerade im Tanzkurs läuft, Yoga-Übungen oder ein kurzes freies Spielen auf der Gitarre, tragen  immer gerne zu einer erholsamen Entspannung bei. Soweit die persönlichen Gründe. Etwas formaler und damit sehr technisch betrachtet, kann man s...

Spuren - Tanztheaterstück

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 Spuren - Tanztheaterstück "Halt da war noch etwas", sagte er zu ihr. "Irgendwie muss ich den Faden verloren haben." – "Das macht nichts", entgegnet sie. "Du kannst mir dass auch noch morgen, übermorgen oder in ein paar Jahren erzählen. Selbst...." Einen Moment hält sie inne, ihre Augen wandern in seine Richtung und dann nach oben. Dann nimmt sie einen tiefen Atemzug, "... selbst wenn es mich nicht mehr gibt." –"Du meinst wenn du schon tot bist?", fragt er erstaunt und etwas zweifelnd. "Du hast richtig gehört, selbst dann." Gehen Gedanken auf Reisen, hinterlassen sie ihre Spuren. Aneinandergereiht und verbunden wie mit Fäden, ziehen sie sich quer durchs Leben. Wenn man möchte, führen sie uns auch zu alten Freunden zurück. Manchmal nur leicht verdeckt im Sand, manchmal tief vergraben. Manchmal finden sich zwei lose Enden, die wieder zusammengefügt werden müssen. Wie ein Netz kreuzen sich die Fäden m...

Echobox - Rhythmus durch Verzögerung

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Echobox - Rhythmus durch Verzögerung Ein künstlerisches Werk zu schaffen, erfordert zunächst Inspiration. Jeder Künstler bedient sich hier anderer Quellen, welche die Grundlagen für das Werk liefern. Der Musiker und Komponist John Cage verwendete dafür zum Beispiel das I-Ging. Kunst erfordert nicht nur Inspiration, sondern auch Fokussierung, d.h. einen klar abgegrenzten Rahmen, in welchem das Stück sich "bewegen" soll. Stehen Inspiration und Fokussierung erstmal fest, kann mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden, bei welcher die erlernten kompositorischen Techniken zum Einsatz kommen.   Der "inspirative" Gedanke bei der Implementierung der Echobox war die Idee, ein Instrument für die rhythmische Improvisation zu schaffen. In der Musik können Musiker mit Hilfe eines Echoeffektes, welcher eine rhythmische Wiederholung gespielter Töne erzeugt, mit den von ihnen erzeugten melodischen Sequenzen improvisieren. So entsteht eine Art Kanon. Die Echobox soll hinge...

Relativitäten - Ausschnitte einer immerwährenden Handlung

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Relativitäten - Ausschnitte einer immerwährenden Handlung Videoinstallation und PerformanceChor für experimentellen Gesang Berlin, ein musikalisch-visuelles Ereignis Chorleitung: Rebekka Uhlig, Videoinstallation: Michael Steppat „Figuren“ bewegen sich bei der Performance des Chors im Raum und bilden improvisierte Choreografien. Andere stehen an der Seite der Fläche vokal improvisierend. Gezeigt wird ein Ausschnitt aus einer Handlung, die schon immer stattgefunden haben und immer weiter stattfinden könnte. Mit Videokameras werden die Handlung, die Zuschauer, der Raum aufgenommen und zeitverzögernd wie ein optisches Echo mit Beamern wieder in den Raum übertragen. Auf diese Weise entstehen neue Bezüge - Relativitäten. Die Vorstellungen fanden statt am: 02.06.2012 18 und 20 Uhr zur Langen Nacht der Wissenschaften an der Beuth Hochschule Berlin, Haus Grashof, Hörsaal C24